Berichte, Seite 65

Traditionell werden im November bei den Schachfreunde 59 die beiden Gedächtnisturniere ausgespielt. Den Abschluss dieses „Schachtages“ bildet dann am Abend die Vereinsfeier. Das Franz Neidhardt-Gedächtnisturnier – den Jugendblitzpokal – konnte Julian Maisch wiederum für sich entscheiden, und auch beim Walter Dietrich-Gedächtnisturnier siegte der Titelverteidiger Armin Winkler.

Keine Überraschungen gab es in der zweiten Runde der Vereinsblitzmeisterschaft der Schachfreunde Kornwestheim. Ohne einen Partieverlust konnte sich Hans-Peter Faißt gegen zehn weitere Mitspieler durchsetzen und in der Gesamtwertung mit der maximalen Punktzahl seine Führung ausbauen.

An der diesjährigen Kornwestheimer Schachmeisterschaft nehmen insgesamt 16 Spieler teil, wobei jeder sieben Runden und somit sieben Partien zu absolvieren hat. Beim Spielmodus „Schweizer-System“ müssen immer die punktgleichen Kandidaten gegeneinander Farbe bekennen. Nachdem in der ersten Runde die Überraschungen ausblieben, steht in der zweiten Runde das Spitzenspiel zwischen Hans-Peter Faißt und Armin Winkler im Vordergrund.

Zur ersten Runde der Vereinsblitzmeisterschaft kamen nur acht Mitglieder der Schachfreunde 59. Insgesamt werden sieben Runden gespielt, wobei die besten fünf Resultate für die Gesamtwertung gezählt werden. Trotz eines schlechten Startes mit zwei Unentschieden gewann Titelverteidiger Hans-Peter Faißt diese erste Runde ungeschlagen und setzt sich mit 20 Zählern gleich wieder an die Spitze der Gesamtwertung.

Bereits seit Anfang der 90er-Jahre treffen sich die Schachspieler aus Kornwestheim und Bernsbach (bei Aue) regelmäßig zu Vergleichskämpfen, meistens zum Saisonauftakt. In diesem Jahr waren die Schachfreunde 59 der Gastgeber für die vier Spieler aus dem Erzgebirge. Nach einem Ausflugstag am Samstag nach Haigerloch und auf die Burg Hohenzollern, stand auf Sonntag der Vergleichskampf auf dem Programm. Mit 19,5:12,5 verließen die Kornwestheimer als klare Sieger die Schachbretter.

Zehn Schachfreunde kamen zum Saisonstart ins Haus der Musik. Seit einigen Jahren beginnt die neue Spielzeit mit einem Schnellturnier, bei dem fünf Runden nach Schweizer-System gespielt werden, und jeder Teilnehmer fünfzehn Minuten Bedenkzeit pro Partie hat. Mit vier Siegen und einem Unentschieden setzte sich Hans-Peter Faißt am Ende an die Tabellenspitze und kann somit den ersten Turniergewinn im Jahr 2007/2008 feiern. Mit jeweils einem halben Zähler Rückstand folgen Armin Winkler und Alexander Schneider auf den Plätzen zwei und drei.

Mit fünf Mannschaften werden die Schachfreunde 59 in die neue Saison 2007/2008 starten. Nachdem in der vergangenen Spielzeit die ersten drei Mannschaften den Aufstieg schafften, steht ein schweres Jahr bevor. Kornwestheim wird von der Verbandsliga bis zur B-Klasse vertreten sein. Für das erste Team wird der Klassenerhalt in der Verbandsliga angestrebt. Nachdem der Spieler am zweiten Brett aus Kornwestheim weggezogen ist, wird dieses Vorhaben noch einmal schwieriger. Nach dem Wiederaufstieg in die Bezirksklasse wird auch die zweite Mannschaft versuchen, sich in dieser Klasse behaupten zu können. Auch für Kornwestheim III, die nach mehreren Anläufen den Aufstieg in die Kreisklasse schafften, gilt zuerst einmal, hier Fuß zu fassen. Mit Kornwestheim IV und V sind in diesem Jahr wieder überwiegend jugendliche Spieler am Start. Die vierte Mannschaft hat dabei das Ziel, vorne mitzuspielen.

Durchaus erfolgreich verlief die Saison im Jugendschach: für die erste Mannschaft gab es in der Bezirksjugendliga einen guten dritten Rang und die zweite Mannschaft kämpft in der Kreisjugendliga weiterhin um den Aufstieg, denn hier wird ein Stichkampf zwischen Kornwestheim II und Ingersheim II notwendig.

Zum Abschluss der Saison tauschen die Schachspieler die 32 Figuren gegen die 32 Karten des Skatspiels aus. Insgesamt 12 Spieler kamen, um den neuen Skatmeister der Schachfreunde 59 zu ermitteln. Gespielt wurden wieder drei Runden zu je 12 Spiele, wobei die einzelnen Teilnehmer in die Gruppen gelost wurden. Neuer Skatmeister wurde Klaus Rohfleisch, der somit den Titel zum zweiten Male gewinnen konnte.

Das letzte Turnier dieser Saison konnte noch einmal Armin Winkler für sich entscheiden. Insgesamt kämpften neun Schachspieler um den Sieg beim Schnellturnier. Mit fünfzehn Minuten Bedenkzeit pro Partie und Spieler gab es diesmal wieder fünf Runden nach dem Schweizer-System. Dank eines Sieges in der letzten Runde gewann Armin Winkler mit 4:1 Zählern punktgleich vor Hans-Peter Faißt.