Der Nikolaus zu Gast beim Schachopen
Beim 26. Heilbronner Nikolaus-Open kämpften 200 Kinder und Jugendliche in sechs verschiedenen Altersklassen um den Sieg und die jeweiligen Pokale. In der Gruppe U16/U18 waren auch drei Spieler der Schachfreunde 59 dabei. Mit sechs Siegen und drei Unentschieden blieb Markiyan Bodriyenko als einziger Spieler ungeschlagen und erkämpfte sich somit den Sieg. Sein Bruder Daniel holte mit sechs Punkten den Ratingpreis in dieser Altersklasse für den besten Spieler mit einer Wertungszahl bis 1700 DWZ.
Insgesamt 44 Jugendliche waren in der Altersklasse U16/U18 am Start. Gespielt wurden dabei neun Runden nach Schweizer-System mit einer Bedenkzeit von fünfzehn Minuten pro Partie und Spieler. Mit zwei Siegen startete Markiyan Bodriyenko in das Turnier, musste dann in der dritten Runde ein überraschendes Unentschieden hinnehmen. Dennoch ließ sich der Kornwestheimer dadurch nicht verunsichern und bildete mit drei Siegen in Folge den Grundstein für seinen Erfolg. Dabei gelang ihm in der fünften Runde gegen die Nummer eins der Setzliste, Richard Walter, und auch anschließend gegen den Führenden Calvin Wolff (beide Heilbronn) jeweils ein Sieg, so dass er die Tabellenführung übernehmen konnte. Mit einer Punkteteilung in Runde sieben gegen Martin Weiß (Ludwigsburg) verteidigte Markiyan Bodriyenko die Tabellenspitze und konnte nach einem Sieg über Erik Kirchgessner (Pforzheim) wieder die alleinige Führung übernehmen. In der Schlussrunde reichte ihm gegen seinen Bruder Daniel ein Unentschieden, nachdem sein Verfolger nicht über eine Punkteteilung hinauskam. Mit 7,5 Zählern konnte er sich den Pokal vor Calvin Wolff und Martin Weiß sichern.
Mit drei Siegen aus vier Runden legte Arian Hasanovic einen guten Start hin. Dann musste er sich aber dreimal in Folge geschlagen geben. Mit zwei weiteren Siegen in den beiden letzten Runden erreichte er aber noch fünf Punkte und landete mit Platz 17 im oberen Mittelfeld. Noch etwas besser machte es Daniel Bodriyenko. Er hatte zwar nach fünf Runden „nur“ ein ausgeglichenes Punktekonto, spielte sich aber mit drei Siegen in Folge wieder in die obere Tabellenregion, so dass er in der Schlussrunde gegen den Turniersieger antreten musste. Mit einer Punkteteilung gegen seinen Bruder erspielte er sich sechs Pluspunkte und den achten Rang. Dies bedeutete für ihn gleichzeitig auch den Sonderpreis in der Ratinggruppe DZW zwischen 1500 bis 1700.
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